{"id":20127,"date":"2025-10-02T10:48:29","date_gmt":"2025-10-02T08:48:29","guid":{"rendered":"https:\/\/nachhaltiger24.ch\/?p=20127"},"modified":"2025-10-02T10:48:31","modified_gmt":"2025-10-02T08:48:31","slug":"missbrauch-von-krankschreibungen-mann-aus-dem-kanton-bern-verurteilt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nachhaltiger24.ch\/en\/missbrauch-von-krankschreibungen-mann-aus-dem-kanton-bern-verurteilt\/","title":{"rendered":"Missbrauch von Krankschreibungen: Mann aus dem Kanton Bern verurteilt"},"content":{"rendered":"<p>Ein 28-j\u00e4hriger Mann aus dem Kanton <a href=\"https:\/\/nachhaltiger24.ch\/en\/berner-polizei-pflicht-zur-staendigen-erreichbarkeit-sorgt-fuer-unmut\/\">Bern<\/a> hat durch den Missbrauch einer Krankschreibung \u00fcber 10.000 Franken unrechtm\u00e4ssig verdient. Er reichte bei seinem Arbeitgeber ein Arbeitsunf\u00e4higkeitszeugnis eines Arztes aus dem europ\u00e4ischen Ausland ein, w\u00e4hrend er gleichzeitig im Ausland arbeitete. Dieser Fall wirft ein Schlaglicht auf die Problematik des Betrugs im Arbeitsumfeld und die M\u00f6glichkeiten der Arbeitgeber, solchen Missbrauch zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<h2>Unrechtm\u00e4ssiger Lohn \u00fcber drei Monate<\/h2>\n<p>Nach Angaben der Staatsanwaltschaft des Kantons Bern war der Mann der Ansicht, dass sein Arbeitgeber aufgrund des Vertrauensverh\u00e4ltnisses und der Unzumutbarkeit weiterer Abkl\u00e4rungen seine Krankschreibung nicht hinterfragen w\u00fcrde. In einem Zeitraum von rund drei Monaten erhielt er somit \u00fcber 10.000 Franken, w\u00e4hrend er gleichzeitig einer anderen beruflichen T\u00e4tigkeit nachging.<\/p>\n<h2>Betrugsverurteilung und Geldstrafe<\/h2>\n<p>Der Mann mit ausl\u00e4ndischer Staatsangeh\u00f6rigkeit wurde nun per Strafbefehl wegen Betrugs schuldig gesprochen. Die Strafe bel\u00e4uft sich auf eine bedingte Geldstrafe von 90 Tagess\u00e4tzen \u00e0 70 Franken, was insgesamt 6.300 Franken ausmacht. Sollte er innerhalb der n\u00e4chsten zwei Jahre erneut straff\u00e4llig werden, muss er diese Geldstrafe zahlen. Zus\u00e4tzlich wurde er zu einer Busse von 500 Franken verurteilt und muss die Verfahrenskosten in H\u00f6he von 800 Franken \u00fcbernehmen. Bei schuldhaftem Nichtbezahlen droht ihm eine Freiheitsstrafe von bis zu f\u00fcnf Tagen.<\/p>\n<h2>Rechte der Arbeitgeber<\/h2>\n<p>In der <a href=\"https:\/\/nachhaltiger24.ch\/en\/die-sichersten-laender-in-krisenzeiten-schweiz-auf-platz-1\/\">Schweiz<\/a> haben Arbeitgeber das Recht, bei begr\u00fcndetem Verdacht auf Missbrauch eines Arbeitsunf\u00e4higkeitszeugnisses entsprechende \u00dcberpr\u00fcfungen einzuleiten. Dies ist besonders wichtig, um derartige Vorf\u00e4lle zu vermeiden und die Integrit\u00e4t des Arbeitsverh\u00e4ltnisses zu sch\u00fctzen. Die M\u00f6glichkeit, solche Kontrollen durchzuf\u00fchren, ist f\u00fcr Unternehmen von grosser Bedeutung, um sich vor wirtschaftlichen Verlusten zu sch\u00fctzen und ein faires Arbeitsumfeld zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Der Fall des 28-j\u00e4hrigen Mannes aus dem Kanton Bern zeigt die Risiken und Folgen des Missbrauchs von Krankschreibungen im Arbeitsleben auf. Die rechtlichen Konsequenzen f\u00fcr den Betroffenen sind erheblich und verdeutlichen die Notwendigkeit f\u00fcr Arbeitgeber, wachsam zu sein, um derartige Betrugsversuche zu erkennen und zu verhindern. Ein transparentes und gerechtes System ist entscheidend, um sowohl die Interessen der Arbeitnehmer als auch die der Arbeitgeber zu wahren.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein 28-j\u00e4hriger Mann aus dem Kanton Bern hat durch den Missbrauch einer Krankschreibung \u00fcber 10.000 Franken unrechtm\u00e4ssig verdient. 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