{"id":21489,"date":"2025-10-30T12:13:00","date_gmt":"2025-10-30T11:13:00","guid":{"rendered":"https:\/\/nachhaltiger24.ch\/?p=21489"},"modified":"2025-10-27T23:15:07","modified_gmt":"2025-10-27T22:15:07","slug":"gesundheitskosten-in-der-schweiz-300-millionen-einsparungen-durch-neue-massnahmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nachhaltiger24.ch\/en\/gesundheitskosten-in-der-schweiz-300-millionen-einsparungen-durch-neue-massnahmen\/","title":{"rendered":"Gesundheitskosten in der Schweiz: 300 Millionen Einsparungen durch neue Massnahmen"},"content":{"rendered":"<p>Die Schweizer Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider hat am Montag in einem Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern des Gesundheitswesens, darunter \u00c4rzte, Spit\u00e4ler und Versicherer, 38 Massnahmen zur Kostensenkung im Gesundheitsbereich angek\u00fcndigt. Diese sollen dazu beitragen, j\u00e4hrlich 300 Millionen Franken einzusparen, ohne dass die Patienten die Einsparungen sp\u00fcren sollen.<\/p>\n<h2>Treffen der Gesundheitsakteure<\/h2>\n<p>Im Berner \u00abBurgerspittel\u00bb fand der dritte runde Tisch zur Kostend\u00e4mpfung im Gesundheitswesen statt. Im Gegensatz zu den vorherigen Treffen, die im Abstand von sechs Monaten durchgef\u00fchrt wurden, konnten nun konkrete Massnahmen beschlossen werden. Diese zielen darauf ab, Fehlanreize und Ineffizienzen im Gesundheitswesen zu beseitigen.<\/p>\n<h2>Zielsetzung der Einsparungen<\/h2>\n<p>Die Gesundheitsministerin betonte, dass die angestrebten Einsparungen von 300 Millionen Franken pro Jahr nicht als geringf\u00fcgig zu betrachten seien. Diese Summe repr\u00e4sentiert eine Mindesteinsparung angesichts der j\u00e4hrlich \u00fcber 37 Milliarden Franken, die f\u00fcr die Grundversicherung ausgegeben werden. Baume-Schneider sieht die beschlossenen Massnahmen als ambitioniert an, vor allem weil sie ohne langwierige parlamentarische Verfahren beschlossen wurden.<\/p>\n<h2>Konkret geplante Massnahmen<\/h2>\n<ul>\n<li>Die Senkung der Verwaltungskosten bei den Versicherungen um 40 Millionen Franken pro Jahr.<\/li>\n<li>\u00c4rzte sollen k\u00fcnftig nur noch Wirkstoffe und nicht mehr spezifische Medikamente auf Rezepte schreiben. Dies soll dazu f\u00fchren, dass Patienten vermehrt Generika kaufen, was die Kosten senken w\u00fcrde.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Gemeinsame Anstrengungen f\u00fcr die Gesundheit<\/h2>\n<p>Die Beschl\u00fcsse wurden von einer Vielzahl an Akteuren im Gesundheitswesen gemeinsam getragen und vereinbart, was einen wichtigen Fortschritt darstellt. Baume-Schneider betonte, dass die Zusammenarbeit von entscheidender Bedeutung sei, um die Effizienz und Kostentransparenz im Gesundheitssektor zu steigern.<\/p>\n<h2>Weitere Vorschl\u00e4ge zur Kostensenkung<\/h2>\n<p>Die Gesundheitsministerin informierte auch \u00fcber andere geplante Massnahmen. So konnten die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in einem elektronischen Briefkasten Vorschl\u00e4ge zur Kosteneinsparung einreichen. Insgesamt sind 7400 Ideen eingegangen, die nun gepr\u00fcft werden. Dies zeigt das Engagement der Bev\u00f6lkerung, aktiv zur Verbesserung des Gesundheitswesens beizutragen.<\/p>\n<h2>Fazit: Ein Schritt in die richtige Richtung<\/h2>\n<p>Die angestrebten Einsparungen im Gesundheitswesen sind ein wichtiger Schritt, um die stetig steigenden Kosten der <a href=\"https:\/\/nachhaltiger24.ch\/en\/anstieg-der-krankenkassenpraemien-2026-ein-ueberblick-nach-kantonen\/\">Krankenkassenpr\u00e4mien<\/a> zu d\u00e4mpfen. Mit konkreten, gemeinsam beschlossenen Massnahmen k\u00f6nnte es gelingen, die Belastung f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung zu verringern. Wenn die vorgeschlagenen Massnahmen erfolgreich umgesetzt werden, k\u00f6nnte dies eine positive Entwicklung f\u00fcr das gesamte Schweizer Gesundheitssystem darstellen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schweizer Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider hat am Montag in einem Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern des Gesundheitswesens, darunter \u00c4rzte, Spit\u00e4ler und Versicherer, 38 Massnahmen zur Kostensenkung im Gesundheitsbereich angek\u00fcndigt. Diese sollen dazu beitragen, j\u00e4hrlich 300 Millionen Franken einzusparen, ohne dass die Patienten die Einsparungen sp\u00fcren sollen. 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